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Sogar einen echten Rembrandt gibt es zu sehen

Das Herzog Anton Ulrich-Museum ist nach sieben Baujahren wieder geöffnet.

Es war sieben Jahre lang geschlossen, das Haupthaus des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig. Es befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Staatstheater, standesgemäß, denn der Bau im italienischen Renaissancestil passt sich perfekt in das herrschaftliche Ensemble ein. Allerdings war das Gebäude, in dem sich die große inzwischen über 250 Jahre alte Gemäldesammlung befindet, nicht das ursprüngliche. Die Geschichte des Herzog Anton Ulrich-Museums ist eine frühe europäische Geschichte, in der auch Napoleon eine Rolle spielt.

Das Hotel 'An der Stadthalle' in Braunschweig bietet mit liebe zum Detail ausgestattete Zimmer und schallisolierte Fenster für eine ungestörte Übernachtung in Braunschweig.

Das Herzog Anton Ulrich-Museum mit seinen Gemälden - Urheber: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Daniel Möller

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Skulpturen im Herzog Anton Ulrich-Museum - Urheber: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Daniel Möller Fotografie


Anton Ulrich lebte von 1633 bis 1714. Er war Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und ist der Namensgeber des Kunsthauses. Erst 1927 wurde es nach ihm getauft. Es gilt bis heute als eines der wichtigsten Museen für alte Kunst. Den Anfang machte einst das Kunst- und Naturalienkabinett. Herzog Karl I. hatte dieses 1754 eröffnet. Zu damaligen Zeiten waren Museen eher nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie dienten dem puren Protz, der Präsentation. Da war es schon erstaunlich, dass die Kunst- und Naturaliensammlung für alle offen stand. Aus der Naturaliensammlung wurde später übrigens das weit über die Braunschweiger Grenzen bekannte Naturhistorische Museum, aus der Kunstsammlung das Herzog Anton Ulrich-Museum.

Gleich zu Beginn des 19. Jahrhunderts, das Museum war im Salzdahlumer Schloss untergebracht, wurde es turbulent. Napoleons Truppen besetzten Braunschweig, damals ein eigenes Land. Die Kunst wurde zur Beutekunst und verschwand teilweise im Louvre. Schlimmer noch: Braunschweig wurde Teil des Königreichs Westfalen. Erst die Befreiungskriege 1813 bis 15 änderten das. Der Haken: Zu Napoleons Zeiten war das Salzdahlumer Schloss einfach abgerissen worden. Und: Wirklich reich war Braunschweig nach dem französischen Feldherrn nicht mehr. Und das bedeutete: Sowohl eine neue Bleibe musste her, als auch ein Sparkurs. 1878 war das heutige Haupthaus des Museums fertig. Die Sammlung wuchs langsam. Heute gehören Werke großer Künstler, darunter Rembrandt, Dürer, Rubens oder auch van Dyck, zum Bestand.

Das Herzog Anton Ulrich-Museum liegt sozusagen einen Steinwurf von der Innenstadt Braunschweigs entfernt. Fußläufig erreichen Sie problemlos die Schlossarkaden. Auch das Magniviertel befindet sich sozusagen um die Ecke. Und eine Vorführung im Staatstheater ist Pflicht, wo Sie schon einmal hier sind. Fragen Sie gern an unserer Rezeption nach der besten Verbindung zu einer Kurzweil in der Braunschweiger Innenstadt.

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