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Ein Muss für Entdecker der Löwenstadt

Der Dom zu Braunschweig: eine Manifestation der Macht Heinrichs des Löwen

Wer Braunschweig etwas näher kennenlernen möchte, der sollte beim Dom anfangen. Denn dort kann man sie fühlen, die Macht Heinrich des Löwen, jenem Welfen-Herzogs, der an Einfluss lediglich dem Kaiser den Vortritt lassen musste. Ein tiefgläubiger aber doch sehr auf Macht bedachter Mensch. Im Dom zu Braunschweig hat er seine letzte Ruhe gefunden. Dafür hat er ihn letztlich bauen lassen. Doch die Geschichte Heinrichs ist die Geschichte Braunschweigs, eine Geschichte des Selbstverständnisses einer Stadt, die den Status des Zentrums einer Region für sich in Anspruch nimmt. Im Kontext mit der heutigen Konkurrenzsituation zwischen Wolfsburg und Braunschweig lässt sich der Stolz der Löwenstadt, die von der Oker durchzogen wird, erkennen, ganz abgesehen von der Konkurrenz, die das Oberzentrum Hannover darstellt.

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Dom St. Blasii in Braunschweig - Urheber: Stadt Braunschweig / Gisela Rothe

Heinrich der Löwe (1129 bis 1195) war Herzog von Sachsen und Bayern. Braunschweig machte er zu seiner Residenz. 1173 begann dort der Bau des Doms. Er sollte ein klares Statement sein, und zwar bezüglich seiner Stellung im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation". Baulich wird er als dreischiffige Basilika bezeichnet. Zumindest der westliche Teil erinnert an die Stiftskirche Kaiser Lothars im nahe gelegenen Königslutter. Sie ist bis heute ein wichtiges Ziel von Pilgern auf dem Jakobsweg. Der Bau des Doms erstreckte sich über zwei Generationen. Kaiser Otto IV stellte ihn schließlich fertig. Dieser Zeitspanne ist es zu verdanken, dass der Dom sowohl romanische als auch gotische Elemente vereint.

Heinrich ließ seine Gedächtniskirche reichlich ausstatten, immerhin sollte sie die Grabstätte seiner und die seiner Frau sein. Auch Heinrichs Sohn, Kaiser Otto IV., liegt mit seiner Gemahlin im Dom begraben. Der Welfenschatz ist eines der Ausstattungselemente, ein Marienaltar mit Reliquienschatz. Auch ein siebenarmiger Leuchter sowie edelsteingeschmückte und goldene Reliquiare gehören zu den Reichtümern des Doms.

Der Welfe Heinrich der Löwe brachte Braunschweig Aufstieg und Reichtum. Banale Erbstreitigkeiten sorgten letztlich für den tiefen Fall der einstigen Residenz der Welfen. Dennoch: Bis heute trägt Braunschweig den Beinamen "Stadt der Welfen". Ihre wechselvolle Geschichte beginnt zwar nicht im Dom, wird aber von ihm und der Burg Dankwarderode maßgeblich geprägt, vielmehr von deren Erbauer. Im dritten Reich nimmt sie eine unrühmliche Wende, ein dunkler Fleck auf der ruhmreichen Weste.

Sie möchten den Dom besuchen? Fragen Sie gern an der Rezeption nach der besten Bus- und Bahnverbindung. Auch mit dem Auto gelangen Sie binnen weniger Minuten in die Innenstadt.
Zu Fuß benötigen Sie ca. 10 Minuten.

Wenn Sie sich vorab über den Dom informieren möchten, schauen Sie gern mal hier rein.

www.braunschweigerdom.de

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